Frühlings-Regatta 2025
Die letzten Wochen waren geprägt von Trockenheit – so sehr, dass das Slippen beim Einwassern des Schiffes des Schreibenden Ende März anfänglich nicht möglich war. Die Woche vor der Frühlings-Regatta startete dagegen mit gefühltem Dauerregen, und der Seespiegel konnte sich endlich erholen. Und nun kommt die Frühlingsregatta: 2 Tage Wind bei leichter Bise, 7 (!) Wettfahrten, singende Optisegler, ein durchgekenterter Bündner in kurzen Hosen auf seinem Laser und viele lachende Gesichter. Der Saisonstart ist absolut geglückt!
Am Samstag, den 26.04.2025 versammelten sich um den Mittag mehr und mehr Segler:innen im Hafen in Nuolen. Opti wurden unter den aufmerksamen Augen der Elternschaft gerichtet, die Bojen durch den Bojenleger zurechtgelegt und auf dem Startschiff wurden die verschiedenen Flaggen sortiert. Pünktlich um 13.00 Uhr fanden sich 10 Segelschiffe und 4 Optimisten im Startraum und kurz darauf ging der erste Countdown für den ersten Start los. Bis am Abend konnten 4 Läufe (C-Kurs) für die Schiffe unter Yardstick und 3 Läufe für die Optimisten durchgeführt werden. Am Abend gab es bereits eine erste Zwischenwertung, so dass alle in Ruhe zum Abendessen wechseln konnten. Die Küche hat uns verwöhnt mit einem frischen Salat als Vorspeise, einem Tessinerbraten mit frischem Gemüse und Kartoffelstock als Hauptspeise und einem leckeren Desserbuffet zum Abrunden. Bis zum letzten Teller wurde alles «weggeputzt».
Am Sonntag trafen sich alle pünktlich um 11.00 Uhr wieder am Hafen. Auch wenn der See vor dem Hafen noch glatt war, wurden alle Boote vorbereitet. Bereits gegen 12.00 Uhr gab es eine leichte, jedoch recht konstante Bise, die den ersten Start erlaubte . Der 3. Lauf am Sonntag wurde dann wegen einem grossen Windloch abgebrochen. Doch kurze Zeit darauf konnte noch ein letzter Lauf durchgeführt werden – der 7. Lauf des Wochenendes. Das gefällt jedem Seglerherzen! Dass Fabrizio mit seinem Laser noch baden ging, hat dann doch alle Yachtsegler überrascht. Dass er dann auch noch jegliche Angebote für Ersatzkleider ausgeschlagen hat, irritierte vor allem alle «Gfrörli» auf dem See.
Ein Wochenende, das allen in bester Erinnerung bleibt. Mir es wichtig festzuhalten: Ohne die Vielzahl von Helferinnen und Helfern wäre ein solches Wochenende nicht möglich. Herzlichen Dank deshalb an alle «fleissigen Bienen»!